Unsere mobile Gesellschaft hängt stark von nicht erneuerbaren Rohstoffen ab und belastet unsere Umwelt in unterschiedlicher Form. Auch hier haben wir die Wahl und können unsere Konsumgewohnheit ändern, um das Angebot für nachhaltige Lösungen zu beeinflussen.
Günstig, flexibel, bequem und umweltfreundlich
Im Durchschnitt steht ein Auto rund 23 Stunden am Tag ungenutzt herum und blockiert gerade in den Städten wertvolle Flächen. Ist es da nicht naheliegend, dass mehrere Personen gemeinsam ein Auto nutzen? Beim Car Sharing meldet man sich für ein geringes Entgelt bei einem Anbieter an und zahlt einen monatlichen Fixbetrag. Dann zahlt man für das Auto nur, wenn man wirklich damit fährt, einen Zeit- oder Kilometertarif. Dieser ist "All inclusive": Wertverlust des Fahrzeugs, Reparaturen, Versicherung, Kraftstoff - alles mit drin. Beim Car Sharing kann man sich so die Fixkosten und die Zeit für Reparaturen, Wartung und Pflege, Reinigung und Versicherung eines Autos sparen.
Das Fahrzeugangebot reicht meist vom Stadtflitzer bis zum Transporter, so kann man immer das Auto wählen, das dem jeweiligen Fahrtzweck am besten entspricht. Buchen kann man per Telefon oder Internet, um den Standort des nächsten Autos zu erfahren. Dort öffnet man den Wagen mit einer elektronischen Karte und kann losfahren. Nach der Rückkehr kann man sich die Parkplatzsuche sparen, denn Stellplätze sind reserviert, und bei vielen Anbietern ist es möglich, das Auto in einer anderen Stadt abzustellen- Ende 2009 gab es ca. 4.600 Fahrzeug in über 270 deutschen Städten und Gemeinden.
Ein CarSharing-Auto ersetzt 4 bis 10 Pkw. Das bedeutet weniger Autos auf unseren Straßen, weniger Schrott, weniger Energie- und Rohstoffeinsatz bei der Herstellung und mehr Platz für Menschen. Carsharing ist das Mobilitätskonzept für Menschen die zwar gerne Autofahren, aus Kostengründen oder aus Rücksicht auf die Umwelt aber kein eigenes Auto besitzen möchten. Bei diesem Modell teilen sich mehrere Menschen ein Fahrzeug – ohne sich wirklich einschränken zu müssen.
Carsharing spart nicht nur rund zwei bis drei tausend Euro im Jahr, sondern auch jede Menge Energie. Denn bereits die Produktion eines einzigen Neuwagens verschlingt rund 15 Tonnen CO2. Bis er vom Band läuft wird im Durchschnitt die Energiemenge von 5.000 Litern Erdöl verbraucht sein - noch bevor das Fahrzeug auch nur einen Meter gefahren ist. Durch Carsharing müssen weniger Autos produziert werden.
Hier findest Du alles über Carsharing in Deutschland, inklusive Postleitzahlsuche nach Anbietern:
Hier zwei der aktuellen Car Sharing Angebote:
Es gibt mittlerweile in so gut wie jedem Zielort und in jeder Preisklasse auch eine Öko-Alternative zum normalen Hotel. Mit der Wahl für ein Öko Resort unterstützt man die lokale Bevölkerung und vermeidet Ausbeutung und Verschmutzung der Natur vor Ort.
Mit gutem Gewissen erholt es sich einfach besser!
Gute Öko Hotels entscheiden sich unter anderem für:
- Verzicht auf Portionspackungen für Butter, Kondensmilch etc.
- Einsatz von Energiesparlampen und Recyclingpapier
- konsequente Trennung organischer Abfälle
- Verzicht auf Desinfektionsmittel und Toilettensteine sowie chemischer Reinigungsmittel
- wo möglich wird Abwasservor vor Ort durch Pflanzenkläranlagen gereinigt und wiederverwertet
- umweltverträgliche Büromaterialien
- für die Küche Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau
- Unterstützung lokaler Projekte zum Umweltschutz, zur Aufklärung und Jugendarbeit sowie lokaler Handarbeit und Kultur
Dieses Portal umfasst ein breites Angebot an Öko Resorts weltweit:
Einmal mehr das Auto stehen zu lassen und mit dem Fahrrad in die Stadt zu fahren, heißt einmal mehr die Umwelt vor schädlichem CO2 zu schützen. Wie erfrischend es ist, einen neuen Tag auf dem Fahrrad zu beginnen. Mittlerweile hat man sogar Gelegenheit, in fremden Städten auf den Drahtesel umzusteigen. Die Deutsche Bahn macht's möglich. Auch in Brüssel oder Helsinki, in Wien oder Barcelona, in Paris und bald in London kann man aufs Rad umsteigen.
Wenn du den gleichen Weg in die Arbeit hast wie dein Kollege, frag ihn doch einfach ob er dich mitnimmt. Ihr spart neben CO2 auch noch Geld.
Wer aufs Auto nicht verzichten will, kann schon heute klimaschonende Modelle finden. Viele Hersteller bieten Fahrzeuge mit einem Verbrauch zwischen 2 und 3 Litern an. Ökologisch vertretbare Autos gibt es dabei auch für Käufer, die Wert auf Fahrspaß oder großes Platzangebot legen. Einfach bei Google Hybridauto eingeben.
Umso weniger Passagiere, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass eine Flugstrecke gestrichen wird.
Übrigens haben wir als CO2-Ausgleich für die - leider unvermeidbaren - Flüge während unseres Projektes Bäume gepflanzt. So fahren wir jede mögliche Strecke zwischen den Interviews mit dem Bus, der Bahn oder dem Schiff. Übrigens bin ich (Carsten) für meinen letzten Arbeitgeber ca. 150 Stunden pro Jahr geflogen. Wir beide (Manuela & Carsten) fliegen für Seventh Generation zusammen "nur" ca. zwei Drittel davon.
Der Reifendruck sollte beim Auto regelmäßig überprüft werden, ist er zu gering verbraucht das Auto mehr Kraftstoff
Wenn man schon viel fliegen muss, kann man zumindest seinen Co2 Fußabdruck kompensieren. Hierzu gibt es mittlerweile einige Möglichkeiten, hier eine Liste mit einem Vergleich der Anbieter: